Die Aufführung der Oper „Armide“ im Schloss von Pau

Opernaufführung mit dem Göttinger Barockorchester

Ein großer Aufwand wurde betrieben. Aber ein Aufwand, der sich in jeder Hinsicht gelohnt hat: das Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Antonius Adamske hat sich auf den Weg in Göttingens Partnerstadt Pau gemacht. Dort wurde anlässlich der Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Göttingen – Pau die französische Barockoper „Armide“ von Jean-Baptiste Lully aufgeführt. Es war die letzte Aufführung nach den Auftritten in Tschechien (im August 2017) und Nikolausberg.

Aber es war die erste Opernaufführung im Schloss von Pau überhaupt, dem Geburtsort Heinrichs IV., des Königs von Frankreich und Navarra. Dementsprechend groß war der Aufwand, im „Saal der 100 Gedecke“ eine Bühne zu errichten. Auf Kulissen konnte getrost verzichtet werden – die phantastischen Gobelins an der Wand und der Kronleuchter direkt über der Bühne waren Ausstattung genug. Aber Scheinwerfer, Bühnenrückwand und weiteres Zubehör mussten aus Göttingen mitgebracht werden – inklusive des Cembalos von Antonius Adamske.

Partner vor Ort war das Institut Heinrich Mann, das dieses Projekt in vielfältiger Weise unterstützt hat.

Der Lohn für den Aufwand war eine Aufführung vor ausverkauftem Haus – und viel Anerkennung aus dem Publikum. Allen voran die offizielle Delegation aus Göttingen mit dem Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, der Bürgermeisterin Helmi Behbehany, Katharina Lankeit und Achim Sterr vom Göttinger Partnerschaftsverein und Karin Ropeter von der Stadt Göttingen, zuständig für internationale Beziehungen. Wichtig waren auch die Kontakte zum Generalkonsul der Bundesrepublik Wilfried Krug und zu lokalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. So wurde der Grundstein gelegt, um auch künftig die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Städten auszubauen und zu intensivieren.

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