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Feuerwerk der Turnkunst

„Die Stars, die wir ab dem 29. Dezember bei der «Connected»-Tournee erleben werden, sind allesamt in einem Turnverein irgendwo auf dieser Welt groß geworden“, sagte Heiner Bartling, Präsident des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB) bei der Pressekonferenz zur 32. Auflage des „Feuerwerk der Turnkunst“. Er brachte damit die Verbindung, die Europas erfolgreichste Turnshow zu den Menschen in den Turn- und Sportvereinen eingeht, auf den Punkt. Doch die Wirkung, die das „Feuerwerk“ in diesem Jahr auf die Zuschauer haben wird, ist aus einem weiteren Grund so einzigartig.

„Kein Begriff könnte hinsichtlich der momentanen Situation in der Gesellschaft passender sein, als unser aktueller Tourneetitel“, betonte Produktionschef Wolfram Wehr-Reinhold. In einer Zeit, in der die Skepsis gegenüber Menschen, die aus anderen Ländern auf der Flucht sind und nach Deutschland einwandern, besonders groß zu sein scheint und Kulturen als „fremd“ empfunden werden, erzeugt die Connected Tournee 2019 ein emotional einzigartiges Phänomen. Denn das „Feuerwerk“-Ensemble verbindet seit jeher Turner, Artisten und Akrobaten aus der ganzen Welt, die in der Show geradezu zu einer Einheit verschmelzen. Unterschiedliche Nationen leben und arbeiten viereinhalb Wochen lang gemeinsam für das Gelingen einer großartigen Show. Das 115-köpfige Ensemble, bestehend aus Artisten unterschiedlichster Herkunft sowie dem Organisationsteam, werden durch das gemeinsame Ziel zu einer verschworenen Gemeinschaft.

„Für mich ist das ‚Feuerwerk‘ wie eine große Familie und gewissermaßen ein Stück Heimat“, verriet Felice Aguilar, die zusammen mit ihrem Duo-Partner Alex in unterschiedlichen Konstellationen ein bezaubernder Teil der Show sein wird. Sie selbst ist seit 1998 bereits über 15 Mal dabei gewesen – von Kindesbeinen an. Und auch Alexander Pollner kennt die Produktion seit vielen Jahren. Die beiden sind schon lange fest im professionellen Showbusiness etabliert – als Duo und auch solo – und haben insgesamt etwa 170 Auftritte im Jahr. „Aber das ‚Feuerwerk‘ mit seinem besonderen Flair und den riesigen Arenen ist für uns immer wieder etwas ganz Besonderes – ein echtes Highlight“, betonte der Artist.

„Mit der Show und den Mitwirkenden aus neun Nationen drücken wir in diesem Jahr so deutlich wie nie zuvor die Verbindung zwischen den Menschen und das Verständnis füreinander aus“, hob Wolfram Wehr-Reinhold hervor. Dementsprechend lasse sich laut Regisseurin Heidi Aguilar auch keine Gruppe hervorheben. „Sie alle sind hochwertig, innovativ und gehen in turnerischer Hinsicht viele Verknüpfungen miteinander ein. Keiner ist besser als der andere – jeder ist auf seine Art herausragend“, erläuterte sie.

Und so wird die Connected Tournee 2019 zum Jahreswechsel eine besonders nachhaltige Botschaft in die Welt schicken: Jeder ist mit jedem verbunden, und Turnen und Bewegung sind die Sprache, die alle verstehen. So ist es nicht vermessen, zu glauben, dass die erwarteten 230.000 Besucher

nicht nur eine neue Rekordmarke bedeuten, sondern jeder von ihnen mit einem hoffentlich tiefen Gefühl von Verbundenheit nach Hause gehen wird.

Wer sich dieses einzigartige Gefühl nicht entgehen lassen möchte, sollte sich sputen. Aktuell sind bereits 180.000 Tickets verkauft. Während einige Hallen sogar schon ausverkauft sind, sind an den niedersächsischen Spielorten Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Göttingen noch Karten erhältlich. Ihr großes Finale feiert die Connected Tournee 2019 am 27. Januar 2019 in der LANXESS Arena in Köln.

Tickets für die Termine in Göttingen gibt es hier online im Ticketshop des Kulturbüros sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

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