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Deutsches Theater

Regelmäßig treffen sich die Intendantinnen und Intendanten deutscher Theater zu einem Gedankenaustausch. Jetzt waren die im Deutschen Bühnenverband organisierten Theaterleiterinnen und -leiter im Deutschen Theater Göttingen zu Gast. Etwas über 60 Kolleginnen und Kollegen sind der Einladung von Erich Sidler gefolgt. „Das ist eine ganz wertvolle Veranstaltung. Wir sprechen über alles, was in unseren Häusern los ist. Und vor allem: es wird Tacheles gesprochen!“

Das bestätigte auch der Vorsitzende der Intendantengruppe Hasko Weber (Nationaltheater Weimar). Ihm geht es auch nicht nur um die großen Themen und Statements, sondern auch um ganz praktische Dinge: „Der Fachkräftemangel in den Handwerksberufen trifft auch uns. Wir überlegen gemeinsam, wie wir mit diesem Problem umgehen können.“ Die Intendantengruppe beschäftigt sich darüber hinaus mit künstlerischen und strukturellen Fragen und gibt Impulse für die Arbeit des Bundesverbands.

Im Mittelpunkt der Tagung standen der vom Deutschen Bühnenverein aufgestellte Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch“. Und immer wieder geht es um die grundsätzlichen Fragen: Wo stehen wir? Welche Werte leben wir vor? Erich Sidler betont die Bedeutung dieser Fragen: „Es mehren sich die Hinweise auf die Fragilität unserer Demokratie. Unser Publikum stellt die politische Bandbreite der Bevölkerung dar – wir müssen die Demokratie spürbar machen.“

Gewählt wurde bei dem zweitägigen Treffen in Göttingen auch: die Intendantin des Landestheaters Schwaben Kathrin Mädler ist nun stellvertretende Vorsitzende des achtköpfigen Vorstands.

Das Team um DT-Intendanten Erich Sidler und das DT-Bistro waren gute Gastgeber. Auf jeden Fall haben sich die Teilnehmer der Tagung wohlgefühlt. Und auch Erich Sidler war zufrieden. Aus seinem Haus konnte er zum Beispiel von der Aktion #rettedeintheater berichten. „Diese Aktion ist ein konstruktiver Dialog mit der Politik“, betonte Sidler.

Hasko Weber war vor allem begeistert vom Bistro: „Hier war ständig Betrieb, den ganzen Tag. Das DT ist ein Haus, das besucht wird“, betonte Weber.

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