Händel-Festspiele

1920 erweckten Göttinger Bürger und Bürgerinnen die Opern Georg Friedrich Händels zu neuem Leben und brachten damit eine Bewegung ins Rollen, die weltweit als „Göttinger Händel-Renaissance“ bekannt ist. 2020 präsentieren die Festspiele die Oper Rodelinda, mit der vor hundert Jahren die Festspielgeschichte begann.

Das große Jubiläum wirft seine Schatten voraus: 2020 werden 100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen gefeiert. Als Festspieloper steht „Rodelinda“ auf dem Spielplan, mit der 1920 die Festspielgeschichte begann. Für die Inszenierung haben die Festspiele einen Wettbewerb ausgeschrieben, der sich an junge Kreativ-Teams richtet. Gesucht werden vielversprechende RegisseurInnen, ChoreographInnen, Bühnen- und KostümbildnerInnen, die bereits erste Erfahrungen an Theatern nachweisen können. Mit international renommierten SolistInnen, dem FestspielOrchester Göttingen und unter der Musikalischen Leitung von Laurence Cummings ist die Produktion herausragend besetzt.

„Im Hinblick auf die Inszenierung wollen wir wieder frische Akzente für die Händel-Interpretationen der Zukunft setzen“, erläutert Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Festspiele. „Wir erwarten aber auch, dass sich die Teams kreativ mit der Gründungsgeschichte der Festspiele in den 1920er Jahren auseinandersetzen.“ Eine Auswahlkommission aus namhaften IntendantInnen und Kulturschaffenden entscheidet, welches eingereichte Konzept umgesetzt wird.

Die Bewerbungsfrist endet am 25. März 2019. Im Frühsommer 2019 werden die Gewinner der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Wettbewerbsbedingungen und weitere Formulare stehen unter hndl.de/rodelinda zur Verfügung. Die Opernproduktion „Rodelinda“ der Festspiele 2020 ist eine Koproduktion der Int. Händel-Festspiele Göttingen, des Deutschen Theaters Göttingen und des Oldenburgischen Staatstheaters.

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