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Händel-Festspiele

Am Freitag, 17. Mai 2019 starten die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen mit einem grandiosen Programm für das erste Festspielwochenende. Nach drei interessanten Gesprächsrunden im Rahmen der Händel-Talks und einem erstklassigen Auftaktkonzert geht es nun endlich richtig los.

Händels frühe Oper „Rodrigo“ feiert am Freitag, 17. Mai 2019 um 18.00 Uhr Premiere. Ein internationales Produktionsteam und ein renommiert besetzter Cast bringen das einst verschollen geglaubte Werk insgesamt sechs Mal auf die Bühne des Deutschen Theaters Göttingen. Die zweite Aufführung folgt am Sonntag, 19. Mai 2019 um 17.00 Uhr. Mit dem Oratorium „Saul“ bringen die Festspiele am Samstag, 18. Mai 2019 ab 18.00 Uhr erstmals das FestspielOrchester Göttingen in voller Besetzung in die St. Blasius-Kirche, Hann. Münden. Für beide Vorstellungen der Oper und das Oratorium gibt es noch Restkarten an der jeweiligen Abendkasse.

Noch vor der Premiere am Freitagabend blickt Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH, auf die Geburtsstunde der Festspiele: Im Festvortrag „Das Ende vom Anfang? Der Erste Weltkrieg, die Wiederentdeckung Händels und das kurze 20. Jahrhundert“ widmet sich Dr. Krull der politischen und gesellschaftlichen Situation nach dem Ersten Weltkrieg. Die letzten Kriegsjahre und die frühe Nachkriegszeit waren zugleich von einer Vielzahl politischer Umwälzungen und neuer kulturell bedeutsamer Initiativen geprägt. Wer waren die Menschen, die trotz widrigster Umstände und schwerster Bedingungen mutig voranschritten, künstlerisch neue Akzente setzten und so den Grundstein der heutigen Festspiele legten? Der Vortrag beginnt um 15.30 Uhr und findet in der Alten Mensa, Adam-von-Trott-Saal statt, der Eintritt ist frei.

Das Symposium beleuchtet am Samstag, 18. Mai 2019 von 9.00 Uhr bis 13.30 Uhr ausführlich die Verbindung von Melancholie und Musik in Händels Schaffen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Laurenz Lütteken und Prof. Dr. Wolfgang Sandberger kommen namhafte Musikwissenschaftler aus ganz Deutschland im Adam-von-Trott-Saal in der Alten Mensa zusammen, um Vorträge über die Bedeutung von Szenen, verschiedene Harmonielehren sowie zur Musikikonographie zu Händels Zeit zu referieren. Außerdem wird Harfenistin Margret Köll für ein Gespräch mit Live-Musik vor Ort sein. Der Eintritt ist frei.

In einer Sonntags-Matinée präsentiert die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Georg Kallweit sechs Concerti grossi von Händel sowie Fragmente aus den „18 Canons mélodieux“ und erfüllt den Konzertsaal der Aula mit großartiger Orchestermusik. Für Kurzentschlossene gibt es auch hier noch Restkarten an der Tageskasse.

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2019 finden vom 17. bis 26. Mai unter dem Motto „Magische Saiten“ statt. Für fast alle der rund 60 Veranstaltungen in Göttingen und der Region gibt es noch Karten unter www.haendel-festspiele.de sowie bei allen an Reservix angeschlossenen Vorverkaufsstellen in Deutschland. Für alle – auch ausverkaufte – Veranstaltungen halten die Festspiele ein Kartenkontingent für das Kulturticket des AStA der Georg-August-Universität Göttingen bereit, einzig die Premiere ist ausgenommen.

Das Programm sowie Tickets gibt es auch hier auf der Sonderseite des Kulturkalenders im Kulturbüro.

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