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Gandersheimer Domfestspiele

Nach den erfolgreichen Premieren startet jetzt auch das Extras-Programm der 61. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele durch. Am Montag, 15. Juli, bringt Jan Kämmerer im Kaisersaal Ungespieltes aus „Der Glöckner von Notre Dame“ zu Gehör. Im Irmgart-Benesch-Kulturhof finden am 19. und 26. Juli sowie 2. August die beliebten „Freitags im Zelt“-Veranstaltungen statt.

„Der Himmel über Paris“ ist der Titel des Abends im Kaisersaal am Montag, 15. Juli, um 20 Uhr. Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt längst nicht nur vom Titelhelden. Das Werk (im französischen Original lautet der Titel „Notre-Dame de Paris“) berichtet vor allem von der Kirche selbst und der Stadt, die sie umgibt. Weil auf den Brettern der Bühne vor der Stiftskirche nicht alles an einem Abend erzählt werden kann, wird der bekannte Domfestspiel-Darsteller Jan Kämmerer, der in der Inszenierung vor dem Domportal als erfolgloser Schriftsteller Pierre Gringoire zu sehen ist, Kapitel des Romans vortragen. Er erzählt von der Kirche und ihren Veränderungen durch die Jahrhunderte, von den Auseinandersetzungen zwischen Architektur, Geschmack, Kunst und Literatur. Vassily Dück ,der weitgereiste und welterfahrene Akkordeonist der Domfestspiel-Band, wird die Lesung mit seinem Instrument passend begleiten und vervollständigen.
Tickets für 12 Euro sind in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele erhältlich.

„Freitags im Zelt“ startet dann am 19. Juli (jeweils 22.30 Uhr) mit einem „Nachspiel“ von „Hair“. Das Ensemble und die Band des Musicals eröffnen die Kultreihe mit einem Statement der ganz besonderen Art. Die Darsteller*innen feiern die Party weiter und sprechen darüber, was Flower-Power heute bedeutet – und was ist eigentlich mit „freie Liebe“ gemeint? Viele positive Vibes und ganz persönliche Meinungen und Lebenseinstellungen treffen auf die harte Realität des Alltags. Die Besucher erfahren persönlich von den Künstler*innen, warum sie sich für Frieden, Klima und ein gerechteres und freieres Leben engagieren. Die After-Show-Party bietet die Hits aus dem Musical zum Mitsingen und vieles mehr.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Weiter geht es mit „Freitags im Zelt“ am 26. Juli: Mit einer Jazz-After-Hour präsentiert Ferdinand von Seebach, der musikalische Leiter der 61. Gandersheimer Domfestspiele, sowohl Jazzstandards, als auch eigene Kompositionen. Von Seebach studierte Jazzposaune und Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war als Pianist, Posaunist und musikalischer Leiter an verschiedenen Theatern in Norddeutschland engagiert (Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, Bühnen der Stadt Kiel, Bremen, Lübeck, Hannover). Als Jazzposaunist spielte, arrangierte und komponierte er für bekannte Big Bands, darunter die Civica Jazz Band Milano und die NDR Big Band.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Die große Sommer-Hippie-Party steigt dann am 2. August: „Summer of Love, Peace and Shit“ lautet im Zeichen des Friedens das Motto des Festes. Dafür darf jede*r seine Kleiderschränke durchforsten, um die eigenen 68-er Zeiten der Hippies auferstehen zu lassen. Zusammen mit DJ Bill lautet das Motto: Wir feiern „bis die Polizei kommt, nehmen Drogen, saufen uns zu und lieben uns alle nackt im Irmgart-Benesch-Kulturhof!“

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