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Deutsches Theater

 Traditionell öffnet das Deutsche Theater zum Saisonbeginn die Türen seiner Spielstätten und Werkstätten. Viele hundert Menschen sind in diesem Jahr der Einladung gefolgt. „Endlich besitze ich einen Smoking“, war zu hören. „Für nur 5 Euro!“ So geschehen beim Fundusverkauf von Kostümen und Requisite. Nebenan wurde im Malersaal kreativ gemalt. Konzentriert saßen viele Kinder am Tisch und wurden selbst zu Künstlerinnen und Künstlern.
Auf verschiedenen Bühnen und Probebühnen konnten Einblicke in die neuen Produktionen gewonnen werden: Katharina Ramser probte «Vögel», Daniel Foerster «Iphigenie auf Tauris», Michael Frei die «Praxis Dr. Müller-Wohlfühl» und Moritz Beichl, der neue Hausregisseur (siehe hier) probte mit seinem Ensemble «Was Ihr Welt». Vor dem Haus stand ein Wohnwagen, den Ronny Thalmeyer bespielte. «Der perfekte Moment – total verpennt» lautet der Titel seiner neuen Produktion mit Texten von Horst Evers.

Und überall waren zahlreiche interessierte Göttingerinnen und Göttinger dabei. Meist hatten sie ein Stück Kuchen in der Hand. Die Mitglieder des Fördervereins haben fleißig gebacken und verkaufte das Gebäck zur seinen guten Vereinszweck.

Vor dem Haus stand auch Antje Thoms, die weiter Theater retten möchte. Ganz aktuell geht es um das Staatstheater Braunschweig. Staatstheater? Die werden doch eigentlich besonders gut ausgestattet! In diesem Fall hat aber das Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Gelder für das „Junge Staatstheater“ gestrichen, dem Jugendtheater droht die Schließung. Das ist zumindest eine konsequente Politik, wurden doch auch aus den zugesagten Mitteln für das Deutsche Theater Göttingen eher eine Kürzung der Mittel – betroffen sind vor allem die Spielclubs, also die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben sich als Unterstützer fotografieren lassen.

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Ein bunter Nachmittag mit zahlreichen Einblicken in neue Produktionen und in die Arbeit im Haus. Und immer im Mittelpunkt: das gesamte Team im Haus, das mit Freude und Engagement dabei ist. Ob nun Andrea Strube, die Besuchern eine Selbstoptimierung angeboten hat, oder der Bühnenmitarbeiter, der lächelnd für ständig frischen Schnee auf der Bühne des großen Hauses sorgt (der „Schneemann in schwarz“) oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werkstätten. Die gute Laune war ansteckend und übertrug sich auf das Publikum.

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