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KUNST e.V.

Auszeichnung von 3 Werken mit Preisen von 500 Euro

Der Verein KUNST ruft bildende KünstlerInnen auf, sich mit dem Thema Klimawandel künstlerisch auseinander zu setzen! 3 Werke werden mit Preisen von 500 Euro bedacht sowie einer Ausstellung aller Werke im Künstlerhaus. 

Die Abgabefrist ist bis zum 31. Januar 2020.

„“Klimawandel“ geht nicht nur Naturwissenschaften und Technik an: Der Begriff ist seit dem ersten Klimagipfel in Rio de Janeiro 1992 zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Diskurses geworden. Der Kultur und der Kunst fällt dabei die Rolle einer bewusstseinsschaffenden Instanz zu – indem das Abstrakte sinnlich erfahrbar und somit für jedermann vorstellbar wird.“

„Kunst vermag zwar nicht, die Krisen dieser Welt zu lösen, aber sie kann radikale Kritik formulieren, kann den Klimawandel ästhetisch erfahrbar machen, kann inspirieren. Auf diese Weise entfaltet sie emanzipatorische Wirkung und stößt vielleicht eine Kursänderung an.“

(Zitiert aus: Klima Kunst Kultur. Der Klimawandel in Kunst und Kulturwissenschaften, hrsg. von Johannes Ebert und Andrea Zell für das Goethe-Institut, Steidl Verlag, Göttingen 2014)

„Vor dem Hintergrund dieses Zitates möchten wir alle alle Bildenden Künstlerinnen und Künstler aus Göttingen und der Region anregen, sich künstlerisch mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen und sich mit einem Kunstwerk an einer Ausstellung und einem Wettbewerb zu beteiligen“, erklärte Nils König (Vorstandsmitglied des Vereins KUNST e.V.)

„Eine von KUNST beauftragte Jury wird aus allen eingereichten Kunstwerken drei auswählen, die jeweils mit einem Preis in Höhe von 500,00 Euro ausgezeichnet werden“, ergänzte Inge Mathes, ebenfalls KUNST-Vorstand.

Die Kunstwerke der Preisträgerinnen und Preisträger werden während der KUNST-Gala am 29. Februar und 1. März 2020 vorgestellt und digital gezeigt und die Preise übergeben.

„Alle, bzw. eine Auswahl der eingereichten Kunstwerke, werden dann noch ab dem 19. Juni 2020 während der Klimaschutztage der Stadt Göttingen im Gewölbekeller des Künstlerhauses Göttingen ausgestellt“, betonte Anne Moldenhauer vom KUNST-Vorstand.

Die Kunstwerke müssen mit Namen und Adresse, Titel, Technik und Jahr versehen sein.

Die Abgabe bis 31. Januar 2020 erfolgt im Künstlerhaus Göttingen, Gotmarstraße 1, zu den Bürozeiten des Kunstvereins Göttingen e.V. (Dienstag 15-18 Uhr und Donnerstag 15-18 Uhr) und des Künstlerhaus Göttingen e.V. (Dienstag 10-13 Uhr, Donnerstag 13-16 Uhr und Freitag 16-18 Uhr).

„Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Göttinger Kunstszene! Dieser Wettbewerb ergänzt unseren Aufruf an alle Kultureinrichtungen, Gruppen, Initiativen oder Schulen, sich mit dem aktuellen und wichtigen Thema „Klimawandel“ auf künstlerische Weise zu beschäftigen und Ideen zu entwickeln“, sagte Vorstandsmitglied Willi Arnold. Denn der Verein KUNST e.V. wird aus den Erlösen der KUNST-Gala im Jahr 2020 Kulturprojekte fördern, bei denen Kultureinrichtungen, Initiativen, studentische oder schulische Gruppen oder Schulklassen sich mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen. Es sind alle Kunstformen zugelassen: Theater, Musik, Tanz, Performance, Film, bildende Kunst oder auch Aktionen. Natürlich sind auch Kooperationen von verschiedenen Gruppen oder Kultureinrichtungen möglich.

Wenn dafür geeignet können die entstandenen Projektergebnisse auch bei den nächsten Klimaschutztagen im Juni 2020 auf- oder vorgeführt werden.

Antragsteller können alle Kultureinrichtungen, Schulen sowie Gruppen, Initiativen oder Vereine, die gemeinnützig sind oder gemeinnützige Partner haben, sein.

Die Anträge müssen eine Projektbeschreibung und eine Gesamtkosten- und Einnahmeaufstellung enhalten, die die bei KUNST beantragte Fördersumme enthält. Eine Doppelförderung von KUNST und aus dem so genannten städtischen „Sammeltopf“ sowie durch Stiftungen für das gleiche Projekt ist möglich. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro.

Förderanträge sind schriftlich bis zum 15. Februar 2020 an den Verein KUNST, Herzberger Landstr. 4, 37085 Göttingen, zu richten.

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