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Göttinger Figurentheatertage

Programmvorstellung für das Festival vom 8.-23. Februar 2020

Die Göttingerinnen und Göttinger lieben ihre Festivals – so auch die Figurentheatertage, die inzwischen seit 35 Jahren das Kulturleben der Stadt im Februar bereichern. Vom 8. bis zum 23. Februar 2020 werden auf neun Bühnen 38 Aufführungen gespielt, insgesamt werden über 4.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Und das ganze mit einem Etat von Null. „Von den Gesamtkosten des Festivals in Höhe von 50.000 Euro spielen wir 75% durch den Verkauf von Eintrittskarten wieder ein,“ berichtet stolz die „Macherin“ der Figurentheatertage Stephanie Wedekind. „Den Rest bekommen wir durch Sponsoren, Werbepartner, den Förderverein und andere Zuschussgeber.“

Neben den Hauptsponsoren (Volksbank Kassel-Göttingen und GDA Wohnstift) ist aber auch die ehrenamtliche Mithilfe durch die Mitglieder des Fördervereins eine tragende Säule. „Wenn diese Leistungen eingekauft werden müssten, sähe das Gesamtbudget ganz anders aus“, betont die erste Vorsitzende des Vereins Rosi Brauns. Der Verein hat zurzeit 88 Mitglieder. „Wir peilen die 100 in diesem Jahr an!“

Das Programm ist bunt gemischt: „Wir versuchen, die ganze Bandbreite des Figurentheaters abzubilden: Maskentheater, Klappmaulfiguren, Marionettentheater, Handpuppen oder Objekttheater. 13 renomierte Bühnen aus dem gesamten Bundesgebiet und drei internationale Produktionen sind eingeladen,“ so Wedekind. Neben den zahlreichen Veranstaltungen für Kinder, die vor allem von Kindergärten und Familien besucht werden, gibt es einige Höhepunkte im Programm für Erwachsene: Den Auftakt macht gleich am 8. Februar das Figurentheater Marc Schnittger aus Kiel. Im Alten Rathaus präsentiert das Theater 21 humorvolle, ausschließlich mit vier Händen gespielte Kurzdramen.

Besonders freut sich Wedekind auf „Familie Flöz“ aus Berlin vom „Teatro Delusio“. Die Vorstellung im Deutschen Theater ist nur durch die Förderung durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ möglich geworden. Die Familie Flöz spielt mit Masken und ohne Sprache. Nur durch die Ausdruckskraft ihrer Körper zeigen die Spieler die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen. Eine besondere Kooperation gibt es mit dem Göttinger Symphonie Orchester: am 9. Februar gibt es mit dem Theater der Nacht in Northeim Figurentheater und ein Familienkonzert: zu sehen und zu hören gibt es „Der Karneval der Tiere“, mit der Livemusik von Camille Saint-Saëns. Spielort ist die Aula der Freien Waldorfschule Göttingen.

Überhaupt gibt es auffällig viele Veranstaltungen mit Livemusik. Auch das Gastspiel der „Bühne Cipolla“ aus Bremen am 15. Februar mit der „Schachnovelle“ nach der Novelle von Stefan Zweig ist mit Musik inszeniert. Und natürlich steht in der Produktion „Haydn – Geistreich“ durch das Figurentheater Marmelock und das Quartetto Aperto aus Hannover die Musik im Mittelpunkt dieser musikalischen Reise ins 18. Jahrhundert. Erneut zu Gast ist das Sofie Krog Theater aus Dänemark. Sofie Krog und David Faraco bieten noch einmal den Comedy-Handpuppenthriller „The House“ an, neu im Programm ist das Figurentheater „Circus Funestus“. Beide Stücke werden in leicht verständlicher englischer Sprache gespielt.

Der Förderverein Göttinger Figurentheater e.V. zeichnet sich zu Beginn des Festivals für den Maskenumzug durch die Innenstadt verantwortlich und präsentiert das „Theater für Einzelgänger“ im Ladenlokal von Betten Heller: zwischen 10 und 13.30 Uhr spielt Christoph Buchfink vom Buchfink-Theater Figurentheater in Kurzvorstellungen jeweils für eine Person. „Mikrodrama: Komplettschaden“ lautet der Titel dieses besonderen Events.

Das komplette Programm und die Möglichkeit, Tickets zu erwerben, finden Sie hier auf der Spielplanseite des Kulturbüros und auf der Homepage der Figurentheatertage unter figurentheatertage.goettingen.de Der Vorverkauf startet am 2. Dezember. Tickets gibt es im Ticketshop des Kulturbüros, auf der Homepage der Figurentheatertage sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Das Programmheft finden Sie hier zum Herunterladen als pdf-Datei.

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