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Junges Theater

Ziel dieser Aktion war es, den Besucherinnen und Besuchern einen sicheren Theaterabend zu ermöglichen, aber keine abgesperrten Sitzplätze anschauen zu müssen. Entstanden ist eine behagliche Atmosphäre, nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Akteure auf der Bühne: sie müssen nicht auf leere Stühle schauen.

Nun haben 40 bis 45 Zuschauer Platz, je nachdem, wie viele Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Der Saal ist bereits eine Stunde vor der Vorstellung geöffnet, Getränke dürfen von der Theke mit an den Platz genommen werden. Auf diese Weise werden Warteschlangen vermieden. „Aber es sind auch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Abendvorstellungen notwendig“, ergänzt Intendant Nico Dietrich.

Dieser neue Saal wurde bei den ersten Vorstellungen bereits positiv angenommen. Das freut besonders diejenigen, die innerhalb von ungefähr vier Wochen den Saal komplett neu geplant und umgestaltet haben. Daniel Kronhardt, Leiter der Bühnentechnik und Werkstatt, erzählte: „Diese Arbeiten waren eine besondere Herausforderung. Angefangen von der Frage, wo die bisherige Bestuhlung gelagert werden kann, bis hin zum Holzvorbau an den Wänden, damit die Tapeten nicht die gestrichenen Wände in der ehemaligen Schule beschädigen. Diese vorgefertigten Wände mussten wir zweiteilen, weil die Türen in diesem Gebäude zu eng sind. Und außerdem gibt es im Haus keinen Lastenaufzug – entsprechend war viel Schleppen angesagt.“

2020 09 08 JT 35450Mit dem Ergebnis ist aber das Team von Daniel Kronhardt zufrieden. Und auch die Leiterin der Schneiderei und Fundusverwaltung Nadia Dapp strahlt: „Es ist ein Theater zum Wohlfühlen entstanden!“

In diesem Theater finden künftig mehr Gastspiele statt als früher. „Wir wollen anderen Veranstaltern die Möglichkeit geben, ihre Planungen auch umzusetzen und sie nicht absagen zu müssen.“ Erster Gast ist das Göttinger Apex, für das die eigenen Räume in der Burgstraße viel zu eng sind, um dort regelgerechte Konzerte oder Kabarettvorstellungen zu geben. Daniel Kronhardt freut sich schon sehr auf die Impro-Kochshow „Schmeckt’s“ mit Lars Wätzold und Jacqueline Amirfallah am 17. September. Dies fand früher bereits im Jungen Theater statt. „Back to the roots könnte man sagen,“ meinte Bühnen-Mitarbeiter Jost Leßmann.

„Die Politik ist jetzt gefordert, solche Angebote alternativer Spielstätten in Göttingen weiter zu prüfen und zu unterstützen“, führt Nico Dietrich weiter aus. (Das Kulturbüro berichtete.) In der nächsten Sitzung des Kulturausschusses werden entsprechende Anträge vorgestellt. Und auch das Junge Theater probiert weitere alternative Spielstätten zum Beispiel für die neue Musikproduktion aus. In Kürze wird es hierzu weitere Informationen geben.

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