passend zum Artikel

Willkommen!
Um alle Funktionen zu nutzen, loggen Sie sich bitte ein.
Passwort vergessen?
Registrieren Sie sich hier neu

GSO

GSO stellt personelle Weichen für die Zukunft

„Nach mehreren Wechseln in der Geschäftsführung haben wir in einem aufwändigen Bewerbungsverfahren mit Herrn Busche eine Person gefunden, die eine hohe Fachkompetenz, einen reichen Erfahrungsschatz und eine überwältigende Leidenschaft für das GSO mitbringt.“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, der Göttinger Rechtsanwalt Sascha John.

John bedankt sich bei der Bekanntgabe der Personalien ausdrücklich bei Frank Wiegelmann, der das GSO in den letzten Monaten als Interimsgeschäftsführer neben seiner eigentlichen Beschäftigung als Vorstand der Stadtwerke Göttingen AG sicher durch schwere Zeiten geführt hat. Wiegelmann selbst empfand diese Zeit als eine große persönliche Bereicherung. „Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Und insbesondere in der internen Kommunikation habe ich Erfahrungen gemacht, die ich gewinnbringend auch bei den Stadtwerken einfließen lassen kann“, zieht Wiegelmann ein positives Fazit.

Alexander Busche zeigt sich sehr erfreut, „einen funktionierenden Orchesterbetrieb zu übernehmen“ und schließt sich dem Dank an Frank Wiegelmann an. Busche berichtet von seiner Begeisterung für das Orchester, das Umfeld und für die Stadt. „Trotzdem war ich aufgeregt vor dem ersten Konzert, das ich mit dem GSO gehört hatte. Was ist, wenn es nicht so gut ist, wie ich es erhofft habe?“ Diese Befürchtung hat sich schnell verflüchtigt: „Die Qualität des Orchesters ist einzigartig!“ Und Busche weiß, wovon er spricht. „Ich war bislang auf einem sehr guten Niveau unterwegs“, beschreibt er seine bisherigen Tätigkeiten an der Deutschen Oper Berlin, am Theater Bremen, bei den Bayreuther Festspielen und mit zahlreichen Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin oder dem Symphonieorchester des BR.

„Wir starten in eine tolle Zukunft“, freut sich der Kulturmanager Alexander Busche, der schon eine Wohnung in Göttingen gemietet hat. Der 42-jährige Busche, der zuletzt in Berlin lebte, fühlt sich bereits heimisch: „Göttingen ist eine wunderschöne Stadt, in der ich mich vom ersten Besuch an sehr wohl gefühlt habe. Ich kann also voller Glück behaupten, dass ich fortan nicht nur GSO bin, sondern auch voll und ganz Göttinger. Hier bekommen Sie immer ein Lächeln!“

Besonders erfreulich ist bereits der Austausch mit dem Chefdirigenten Nicholas Milton. Dieser ist nicht nur glücklich über die vorzeitige Vertragsverlängerung („Glücklicher könnte ich nicht sein als mit diesem Orchester zu arbeiten!“), sondern auch über seinen neuen Partner an der Spitze des GSO. „Hier ist ein Zuhause, wo man Ideen entwickeln kann“, beschreibt Milton seinen Arbeitsplatz. Und die ersten Begegnungen mit Alexander Busche waren sofort voller kreativer Ideen, berichten beide einstimmig.

„Natürlich müssen neue Ideen, neue Formate und Projekte finanziert werden. Das ist mein Job. Der Geschäftsführer darf kein Nein-Sager sein, aber auch kein Ja-Sager. Meine Aufgabe ist es, zusätzliche Geldtöpfe für diese Ideen und Projekte zu finden.“

Mit der Entscheidung für Alexander Busche und für die vorzeitige Verlängerung des Vertrages mit Herrn Dr. Milton möchte der Aufsichtsrat nach eigener Aussage zum einen die herausragende Arbeit des künstlerischen Leiters würdigen und zum anderen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch dem Publikum des GSO Sicherheit und Verlässlichkeit für die nächsten Jahre geben. „In gerade auch für die Kulturszene schwierigen Zeiten wie diesen wollen wir allen zeigen: Das GSO stellt sich der Herausforderung, die die Pandemie mit sich bringt. Mit Herrn Busche und Herrn Dr. Milton hat das GSO ein Führungsteam, das mit höchster Kompetenz und Leidenschaft sicherstellen wird, dass das Orchester auch zukünftig ein begeisternder und unverzichtbarer Teil der vielseitigen Göttinger Kulturlandschaft bleibt.“, so der Aufsichtsratsvorsitzende John.

 Hören Sie hier noch ein Interview von Kulturbüro-Autorin Tina Fibiger mit Alexander Busche
Mehr zu diesem Thema:

Kommentare powered by CComment

plusDas Göttinger Symphonie Orchester ist PLUS-Partner des Kulturbüro Göttingens. Deshalb können Sie diesen Artikel lesen, ohne ein Abonnement abzuschließen.

passend zum Artikel

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie hier sind - und schön, dass Sie dieser Artikel interessiert.

Wussten Sie, dass die Autorinnen und Autoren des Kulturbüros für ihre Arbeit bezahlt werden? Das werden sie - genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, die die vielen Termine in den Kulturkalender eintragen.

Vielleicht verstehen Sie, dass wir diese Inhalte nicht allen kostenlos zugänglich machen können. Wir sind auf bezahlte Zugänge (Abonnements) angewiesen - eigentlich wie alle, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, für ihre Angebote Geld verlangen müssen.

Wenn Sie ein solches Abonnement (nur 5 Euro im Monat oder 50 Euro pro Jahr) abschließen möchten, brauchen Sie nur

hier

zu klicken. Alternativ können Sie für nur 1,20 Euro einen Tageszugang einrichten, um diesen Artikel ganz zu lesen.

Vielen Dank!

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.