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Jugendprojekt HipHOpera «EZIO: Game of Rome»

„Ein Mammutprojekt“, fasste die Projektmanagerin Nina de la Chevallerie kurz und bündig zusammen. Diese Vokabel fiel häufiger an dem Abend in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtags. Die Landtagspräsidentin Gabriele Andretta hat gemeinsam mit den Internationalen Händel-Festspielen eingeladen, um einen kleinen Einblick in dieses Projekt zu geben, dem die Oper „Ezio“ von Georg Friedrich Händel zu Grunde liegt. In ihrer Begrüßung wies Andretta auf die hannoversche Vergangenheit Händels hin: Händel war von 1710 bis 1712 Hofkapellmeister in Hannover und dirigierte im Schlossopernhaus, das auf dem Gelände des heutigen Landtags stand.

Auf dem Areal von Händels früherer Wirkungsstätte wurden Ausschnitte aus der Produktion „EZIO: Game of Rome“ gezeigt, Gespräche mit den Beteiligten geführt und Gruppen vorgestellt, die später nicht auf der Bühne zu sehen sein werden, wie zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler des Textworkshops oder des Bühnenbildworkshops.

Die Idee zu diesem „Mammutprojekt“ entstand vor ungefähr eineinhalb Jahren. Und dennoch haben viele Gruppen gerade erst mit ihren Proben angefangen. Und es war beachtlich, was jetzt schon auf der Bühne zu erleben war. Erste Szenen mit dem römischen General Ezio, seiner Geliebten Fulvia, dem Kaiser Valentiniano, der ebenfalls ein Auge auf Fulvia geworfen hat waren zu sehen, erste Töne der Musik waren zu hören, arrangiert von Benjamin Köthe, erste Raps aus dem Textworkshop wurden vorgetragen, ein Stück der Choreographie aus dem Tanzworkshop mit der Dance Company Göttingen war zu sehen und erste Elemente des Bühnenbilds aus dem Bühnenbild-Workshop an der BBS II wurden präsentiert. Alles zusammen vermittelte sehr anschaulich die enorme Größe des Projektes. Aber diese ersten Ausschnitte zeigten auch, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen viel Zeit in dieses Projekt investieren. Eine beteiligte Lehrerin berichtete: „Die Kreativität und die Motivation wurde immer größer und größer.“ Davon war eine Menge zu spüren bei der Präsentation der Zwischenergebnisse. Und es wurde deutlich, mit welcher Professionalität dieses Mammutprojekt am 26. Mai 2020 auf die Bühne der Lokhalle Göttingen gebracht wird.

Der historische Stoff, das Libretto von Pietro Metastasio und die Musik von Georg Friedrich Händel werden so bearbeitet, dass die zentralen Fragen des Stücks (unerfüllte) Liebe, Verrat und Macht zeitgemäß für heutige Ohren zu verstehen sind.
Regisseurin Sonja Elena Schröder und ihr Team haben sich dazu ein spannendes Spiel mit mehreren Ebenen erdacht: eine Gruppe Jugendlicher spielt das Computerspiel «EZIO: Game of Rome», ihre Avatare sind Ezio, Fulvia und Co.

Diese Präsentation im Niedersächsischen Landtag machte nicht nur großen Eindruck, sondern vor allem auch großen Spaß. Und löst damit eine entsprechende Vorfreude auf die Premiere am 26. Mai 2020 in der Lokhalle Göttingen aus. Noch bis zum 31. Dezember gibt es Karten zum Frühbucherpreis hier im Ticketshop des Kulturbüros und bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

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