passend zum Artikel

Willkommen!
Um alle Funktionen zu nutzen, loggen Sie sich bitte ein.
Passwort vergessen?
Registrieren Sie sich hier neu

Dieser Zyklus von sieben Sonaten – eine für jedes der letzten Worte Jesu sowie einer Einleitung am Anfang und einem Erdbeben am Ende – beschreibt klingend, also ohne Worte die letzte Phase im Leben Christi. Haydn hat diese betrachtende und beschreibende Musik für die Karfreitagsliturgie in Cádiz komponiert. Es geht in diesem Zyklus um das schiere Existieren inmitten der Krise. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, in diesem Thema auch ein gehöriges Maß an Aktualität zu erkennen.

Gerrit Zitterbart spielt diese Passionsmusik in der Zeit, in der jeder sich isolieren soll, in einer Zeit, in der das Wort „Krise“ tagtäglich in jeder Nachrichtensendung genannt wird. Zitterbart spielt dieses Werk in der von Haydn autorisierten Klavierfassung. Das Stück gibt es in zahlreichen Bearbeitungen. Im Original handelt es sich um ein Orchesterwerk. Daneben gibt es eine Fassung für Streichquartett, später entstand Haydns darauf basierendes Oratorium für Soli, Chor und Orchester.

Die Aufnahme im Clavier-Salon Göttingen erklingt am Hammerflügel nach Anton Walter Wien 1795

Die Sätze:
L’Introduzione. Maestoso ed Adagio
Sonata I. Largo „Vater, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“
Sonata II. Grave e Cantabile „Heute noch, heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.“
Sonata III. Grave „Frau, siehe, das ist dein Sohn.“
Sonata IV. Largo „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Sonata V. Adagio „Mich dürstet.“
Sonata VI. Lento „Es ist vollbracht“
Sonata VII. Largo „In deine Hände, Herr, befehle ich meinen Geist.“
Terremoto. Presto con tutta la forza

Mehr zu diesem Thema:

Kommentare powered by CComment

passend zum Artikel

Liebe Leserin, lieber Leser,

schön, dass Sie hier sind - und schön, dass Sie dieser Artikel interessiert.

Wussten Sie, dass die Autorinnen und Autoren des Kulturbüros für ihre Arbeit bezahlt werden? Das werden sie - genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, die die vielen Termine in den Kulturkalender eintragen.

Vielleicht verstehen Sie, dass wir diese Inhalte nicht allen kostenlos zugänglich machen können. Wir sind auf bezahlte Zugänge (Abonnements) angewiesen - eigentlich wie alle, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, für ihre Angebote Geld verlangen müssen.

Wenn Sie ein solches Abonnement (nur 5 Euro im Monat oder 50 Euro pro Jahr) abschließen möchten, brauchen Sie nur

hier

zu klicken. Alternativ können Sie für nur 1,20 Euro einen Tageszugang einrichten, um diesen Artikel ganz zu lesen.

Vielen Dank!

Finden Sie diesen Text interessant?

Das freut uns! Die Erstellung kostet allerdings Zeit, Aufwand und auch Geld: vom Server dieser Seite bis hin zum Honorar für die Autorin oder den Autor. Darum bitten wir Sie herzlich um die Bestellung eines Tageszugangs oder eines Monats- bzw. Jahresabonnements. Vielen Dank.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.