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43. Göttinger Jazzfestival

Für die Konzerte im Alten Rathaus und die musikalischen Begegnungen in einer der drei Kirchen, die in diesem Jahr ihre Klangräume zur Verfügung stellen, wurde ein nicht nur stilistisch vielstimmiges Konzept entwickelt. Im Alten Rathaus, wo Saxofonist Jakob Manz mit seinem „Jakob Manz Project“ das Festival eröffnet und das deutsch-libanesische Quartett „Massa“ arabische Verse und Motive mit zeitgenössischen Jazz verwebt, ist für den 9. November auch ein Doppelkonzert geplant. Die junge Göttinger Formation „Klinker Projekt“ trifft mit dem Pianisten Christoph Busse, Rolf Denecke am Bass und Schlagzeuger Bernd Nawothnig auf ein eingespieltes Trio, das jetzt mit Sängerin Christiane stimmstarke Verstärkung bekommen hat.

Mit den „New Orleans Syncopators“, den „Harmony Hoppers“ und dem „Carnegie Hall Project“ grooven am 10. November gleich drei Bands im Alten Rathaus ihre Fangemeinde mit Swing und Dixieland, New Orleans Sound und Boogie-Woogie. Als Jazz-Forum präsentiert sich bereits am Nachmittag erstmals das Kino „Méliès“ am Wall mit dem Miles Davies Filmportrait „Birth of Cool“. Ganz andere Klangwelten lassen sich am gleichen Abend in der St. Marienkirche in einem weiteren Doppelkonzert mit dem „HSV“-Trio des Göttinger Saxofonisten Ove Volquartz und dem „CarlSong“ Trio des Lautenisten Andreas Düker erkunden.  Zwei Termine sind auch für den traditionellen Jazzgottesdienst mit dem „Hanna Carlson „Konsortium“ am ersten Festivalwochenende in der Kreuzkirche geplant. Für den jährlichenFestivalabstecher zum Gebrauchtkaufhaus „KIM“ fand sich ebenfalls eine Alternative mit der Bühne im Altarraum von St. Johannis, wo die Kirchengemeinde mit dem Hammond-Orgel-Sound von Uwe Meile und seiner Band „The Organizers“ zum Festival seine musikalisch-szenische Sommerbühne fortsetzt. Außerdem erwartet die Festival-Flaneure natürlich wieder ein Konzert unter dem Motto „Kultur im Esel“, mit dem Gastspiel der Sängerin Maika Küster und ihrer Band „Der weiße Panda“ auf der Club-Bühne in Einbeck Sülbeck.

Viel improvisiert hat das Festival-Team auch bei der Planung des Festivalwochenendes im Deutschen Theater und ein besonderes Corona-Konzertformat mit reduziertem Platzformat entwickelt. An beiden Abenden gibt es Doppelkonzerte, bei denen die Musiker gleich zweimal auftreten, jeweils um 20 Uhr und um 22.30 Uhr. Dazwischen wechselt das Publikum. Das Trio des indischen Drummers Trilok Gurtu mit dem Pianisten Florian Weber und Trompeter Frederik Köster gastiert am Freitagabend auf der großen Bühne und dann das schwedisch-norwegische Trio „Rymden. Auch am Samstagabend gelten die Tickets nur für eines der beiden Doppelkonzerte, wenn sich der Free Jazz Veteranen Alexander von Schlippenbach mit seinem musikalischen Bündnis „Monk’s Casino“ dem Gesamtwerk von Thelonius Monk widmet während die estnische Sängerin und Pianistin Kadri Voorand mit Mihkel Mälgand am Bass auf der DT-Bühne in ein Klanggemälde entwirft.

Da das Ticketangebot für das 43. Göttinger Jazzfestival unter Corona-Bedingungen knapp bemessen ist, wirbt das Festival-Team in diesem Jahr auch mit einem „Streaming Pass“, der für 10 Euro gebucht werden kann. Sämtliche Konzerte werden aufgezeichnet und sind dann am Folgetag online.

 Das 43. Göttinger Jazzfestival findet vom 6. bis zum 14. November 2020 statt.


Homepage des Jazzfestivals

Die Termine finden Sie in Kürze auch hier im Kulturkalender des Kulturbüros.

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