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Göttinger Kultursommer

„Kultur ist auch unter Pandemie-Bedingungen möglich, wenn auch nicht immer im gewohnten Maß“, unterstreicht Petra Broistedt, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen, „Corona stellt die Kulturszene deshalb immer noch vor große Herausforderungen.“ Mit dem Kultursommer habe die Stadt dazu beigetragen, dass die Menschen in Göttingen trotz widriger Umstände Kultur genießen können.

Neben Theater bot der diesjährige Kultursommer Kabarett, Literatur und Musik und damit eine vielseitige Unterhaltung. Eröffnet wurde der Kultursommer am 19. Juli von Bodo Wartke im Deutschen Theater. Für seine Darbietung von „König Ödipus“ erhielt er Standing Ovations. Es folgten die Comedy Company Göttingen und Nektarios Vlachopoulos, die für brillianten Humor sorgten, während der Pianist Felix Reuter darüber hinaus auch noch – passend zum Beethovenjahr – die verflixten Launen des Komponisten in seinen Stücken manifestierte und zeigte, wer in der Musikgeschichte von wem geklaut hat. Musikalische Unterhaltung bot auch das Trio „Faya“ bei schönstem Sommerwetter im Innenhof des Dots. Heikko Deutschmann und die Göttinger Schauspielerin Julia Hansen entführten das Publikum mit ihrer Lesung „Magie des Zirkus“ in die Welt abseits der Manege und zeichneten mithilfe zweier Romane und deren Protagonisten ein Bild vom Leben im und mit dem Zirkus. Die letzte Veranstaltung des diesjährigen Kultursommers handelte vom Leben und Wirken Wilhelm Buschs. Mit verschieden Texten aus dem Werk Buschs begab sich Schauspieler Andreas Jeßing auf eine szenisch-musikalische Lesereise und ergründete, wofür das Herz des Dichters schlug. Nahezu alle Veranstaltungen waren ausverkauft.

Als Teil des Kultursommers ist der LARIFARI-Kindersommer fester Bestandteil des Programms und hielt an vier Sonntagen Unterhaltung für die kleinen Zuschauer bereit. Trotz der geringeren Platzanzahl wegen der Pandemie-Vorgaben konnten sich rund 200 kleine und große Besucher*innen in den Sommerferien auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel an kindgerechter Kultur erfreuen. Eröffnet wurde der Kindersommer von Andreas Jeßing mit einer Lesung aus „Drei Helden für Mathilda“ von Oliver Scherz. Weiter ging es mit dem zauberhaftem Clowntheater „Bum und die Zauberei“ von Hannes Lülf und einem Kinderliederkonzert „In der Wolkenfabrik“ mit Toni Geiling aus Halle. Mit der Figurentheater-Vorstellung „Ein Gnuddel kommt selten allein“ des Sonswas-Theaters aus Melle endete am Sonntag, 23. August 2020, der Larifari-Kindersommer 2020.

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