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„Wir sind also schon sehr weit, nicht nur am Gebäude, sondern auch mit den Inhalten,“ führt Köhler aus. Und weiter: „Wir sind auch schon sehr weit bei der finanziellen Planung.“ Hier geht es nicht um die Baukosten, die dank der hohen Bundeszuschüsse von 4,5 Millionen Euro und der zusätzlichen Spende von Hans Georg Näder (Otto Bock-Firmengruppe), mit der die gestiegenen Baukosten gedeckt werden können, sondern es geht um die jährlichen Betriebskosten. „Die Stadt hat 180.000 Euro jährlich in seinem Haushalt eingeplant. Tatsächlich werden aber ungefähr 420.000 Euro benötigt.“ Er persönlich, aber auch Initiator Gerd Steidl seien in vielen Gesprächen dabei, Sponsoren für diese Summe zu finden. Einer wurde nun gefunden: die Sartorius AG wird den Betrieb des Kunsthauses in den ersten fünf Jahren mit jährlich 100.000 Euro unterstützen. „Damit können wir in diesem Zeitraum den freien Eintritt finanzieren. Ansonsten müsste der Eintritt ungefähr 15 Euro pro Person kosten“, freut sich der Oberbürgermeister.

Joachim Kreuzburg, Sartorius-Konzernchef, begründet das Engagement des Unternehmens: „Jede Stadt braucht ein hochkarätiges Kulturangebot. Mit den Internationalen Händel-Festspielen und dem Göttinger Literaturherbst haben wir zwei wichtige Bausteine dieses Angebots. Und mit unserer Unterstützung für das Kunsthaus leisten wir einen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt.“ Kreuzburg spricht auch von einem Wettbewerb der Städte, in dem sich auch Göttingen befindet. „Letztlich aber sind wir überzeugt von der Vision des Kunsthauses und den Menschen dahinter.“

Damit ist vor allem der Verleger Gerhard Steidl gemeint. Dieser hatte bereits vor 50 Jahren den Kunstmarkt in Göttingen ins Leben gerufen. „Die Idee des Kunsthauses ist also über 50 Jahre gereift“, schmunzelt Steidl. Der Kulturbetrieb sei ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft, „wir werden durch Qualität überzeugen“, betont er. Diese Qualität hat der Verleger Steidl schon seit vielen Jahren unter Beweis gestellt. „Seit Jahren sorgt Gerhard Steidl dafür, dass Göttingen zu einem festen Anlaufpunkt für Künstler aus aller Welt geworden ist“, so Joachim Kreuzburg. Sowohl Göttingens Oberbürgermeister als auch der Sartorius-Konzernchef sind sich sicher: durch seine engen Kontakte in die internationale Kunstszene werde das Kunsthaus Göttingen inspiriert werden.

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