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Rezension

„Where shall I fly“ fragt die Stimme, „Wohin soll ich fliehen?“ Schon mit der ersten hochdramatischen Arie der „Derjanira“ aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Herkules“ bewegt Sophie Harmsen ihr Publikum nicht nur musikalisch. Es ist die Stimme der Leidenschaft, die hier den Irrwahn der betörten Liebe und seine tödlichen Folgen heraufbeschwört. Und doch lässt die Mezzosopranistin auch Raum für diese Momente der Reflektion und verwandelt die Verse in eine tragische Erzählung.

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Noch ist die grüne Wiese leer. Später wird sie mit blauen Handtüchern bedeckt, kann sich vorübergehend auch in eine Wasserfläche verwandeln oder in einen Ort der Geborgenheit, wo Eindrücke und Erlebnisse für den Moment zur Ruhe kommen möchten. Doch zunächst werden Probenimpressionen eingeblendet. „Eiswiese – Girl meets Boy“ hat viele kleine Vorgeschichten, die Autorin Luise Rist auch mit ihrer Inszenierung verwebt hat. Da sind die berührenden Momente beim gemeinsamen Kennenlernen, wo viel gelacht und getanzt wurde. Dann die Probenszenen, wo es mal wieder sehr chaotisch zuging, wenn Einsätze nicht klappten und die deutsche Sprache sich erneut als ziemlich störrisch erwies. Doch dabei konnten die Stimmen und die Stimmungsbilder von 15 jungen Theatermachern aufblühen, mit denen sie nun den Raum im ehemaligen IWF zu ihrer Bühne machen.

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Sie kannten sich gut, die Malerin Gabriele Schaffartzik und der Bildhauer Alexander Lakhno. So gut, dass Schaffartzik über den im November 2017 verstorbenen, in Moskau geborenen Künstler zur Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung "terra icognita" viel zu erzählen wusste. Zum Beispiel das Erlebnis in seiner Kindheit, das wohl wegbereitend war: aufgewachsen ist Lakhno mit viel Natur in der Umgebung, ganz in der Nähe gab es einen Wald. Und vor allem gab es diesen Garten mit den Apfelbäumen. Wenn er beim Äpfelklauen erwischt wurde, musste er zur Strafe Ton mit den Füßen kneten. Denn der Garten gehörte einem Bildhauer, und so kam der kleine Alexander schon sehr früh mit der Bildhauerei in Kontakt.

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Viele Komponisten verschwinden in der Versenkung, obwohl sie das Musikleben ihrer Zeit auch mit Erfolg prägten. Und so kommt es in der Konzertreihe des Göttinger Symphonie Orchesters, die sich der „Wiener Klassik“ widmet, immer wieder zu Entdeckungen. Selbst wenn nicht jedes selten aufgeführte Werk Beifallsstürme auslöst, so dient es doch dem musikalischen Verständnis einer Epoche. Im besten Fall macht es neugierig auf weitere Symphonien von Adalbert Gyrowitz und die virtuos angelegten Violinkonzerte von Pierre Rode und zwei Komponisten, deren Werke im klassischen Konzertrepertoire so selten nachgefragt sind.

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Es wäre wirklich schade gewesen, hätte die junge Sängerin Sobi am letzten Tag ihrer Tour vor einem überschaubaren Publikum im Apex spielen müssen, sah es doch zunächst noch bis wenige Minuten vor Konzertbeginn so aus, als wenn jenes an diesem lauen frühsommerlichen Abend die Möglichkeit vorzog, den Abend draußen zu verbringen. Schlagartig füllte sich der Raum dann doch noch, und die Gäste erschienen zahlreich.

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