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boat people projekt

Irgendwas stimmt nicht mit dem Familienbuch. „Ghufran“ braucht die Dokumente für ihr Visum. Doch da sind zwei Namen, die nicht dazu gehören und so erfährt die junge Frau, dass ihr Vater eine Zweitehe führt und noch eine kleine Tochter hat. Sie fühlt sich von ihm verraten, und vielleicht hat das auch ihre Entscheidung beschleunigt, die syrische Heimat zu verlassen. Es gäbe genug Motive zu bleiben, die sie abwägt und und ebenso viele, sich auf den Au-pair-Job in Berlin einzulassen, wo sie später Asyl beantragen wird. Doch dieser Widerspruch gibt ihr vor allem nach der Ausreise zu denken – und dann umso dringlicher in den Erinnerungen und den verwirrenden Flashback. Auf der Bühne des boat people Projekt im ehemaligen IWF geht ihnen die dramatische Collage „Nora und der andere Name“ nun auf den Grund.

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