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Literaturherbst

Nach der Preisverleihung am vergangenen Montag befindet sich Inger-Maria Mahlke in einem Lesemarathon. Auch die Anfragen nach Interviews reißen nicht ab. Aber darüber sie möchte an diesem Abend im Alten Rathaus lieber nicht weiter nachdenken. Noch genießt die Hamburger Schriftstellerin das Überraschungsgefühl, für ihren Roman „Archipel“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden zu sein. In die entspannte Atmosphäre passt auch der Hinweis von Moderator Stephan Lohr, dass das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro steuerfrei sei. „Danke für den Tipp“ scherzt die ausgebildete Juristin. Zur Einstimmung auf das Gespräch und die Lesung zitiert Lohr auch gern aus der Begründung der Jury, die die schillernden Details hervorhob, die den Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Dass das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft aber auch das Licht in der Sprache sinnlich erfahrbar würden. Faszinierend sei der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.

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