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Literaturherbst

Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat die Bibel neu gelesen und sie als „Buch der Flucht“ entdeckt. So lautet auch der Titel seines Buches, in dem er sich in 40 Stationen durch das Alte und Neue Testament bewegt. Und so begann er seine Lesung mit dem Anfang aller Anfänge: der Vertreibung aus dem Paradies, die er als eine Geschichte des Erwachens des erwachsenen Bewusstseins beschrieb. Er ergänzte die ausgewählten Bibelstellen interpretierend und erläuternd und schuf so einen ganz eigenen Mikrokosmos. Er stellte historische Zusammenhänge dar und zeigte auf, welche realen Erfahrungen von Zerstörung, Flucht und Exil den biblischen Texten zugrunde liegen. Auch nicht biblische Texte wie die Stadtklage der Göttin von Ur, die stellvertretend für viele ähnliche Texte aus dem Alten Orient stand, wurden mit eingebunden.

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