ThOP

Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“ gehört zu den beliebtesten und meist-adaptierten Erzählungen der Weltliteratur. Was könnte über den Ursprungsstoff hinaus also noch gesagt werden, das nicht schon längst von Dickens selbst oder einer der vielzähligen Adaptionen gesagt worden ist? Was ließe sich seit den Interpretationen der Muppets, der beliebten Disney-Figuren oder Bill Murray noch entdecken, das bis dahin verborgen geblieben war? Und wie ließe sich die Geschichte vielleicht sogar ein Stück weit neu denken? Möglicherweise besteht eine Möglichkeit darin, die Geschichte zunächst einmal verstummen zu lassen, um sie dann mit einer anderen Stimme neu zu erzählen. In der Interpretation des Theater im OP unter der Regie von Miriam Feix und Franziska Karger bedeutet diese Suche nach einer neuen erzählerischen Stimme, zunächst einmal einen Wandel des Formats. Abgesehen vom offensichtlichen Transfer vom Buch auf die Bühne, betrifft das die Übersetzung in eine andere Sprache. Neben der deutschen Lautsprache wird die Geschichte nämlich gleichermaßen in deutscher Gebärdensprache aufgeführt. So wird aus Dickens Erzählung ein bilinguales Theaterstück.

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