Deutsches Theater

Premieren-Besprechung

Vielleicht ist diese eine Stunde am Morgen, die Sarah Kane um 4.48 Uhr beginnen lässt, wirklich der Moment der klarsten Wahrnehmung. Auch von einem Glücksmoment spricht die britische Dramatikerin in ihrem letzten Stück „4.48 Psychose“, bei diesem radikalen Blick auf ihr Innenleben und die Gedankenbilder, die darin ständig wucherten. Mit ihrem Selbstmord setzte sie dem Aufruhr, den Schmerzen, den Sehnsüchten nach Liebe und Geborgenheit ein Ende und auch ihrer depressiven Wut, die sie um 4.48 Uhr zu fassen glaubte.

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