A A A

Werkraum

Göttinger Abende Zeitgenössischer Musik

Gern umschwärmt wurde das süße Seufzen ihrer Saiten und so mancher Dichter widmete der Harfe poetische Sphärenklänge. Das Instrument vermag natürlich noch viel mehr. Es kann sehr laut sein, versichert Bernd Schumann zum Auftakt des Konzertabends mit zeitgenössischer Musik. Sie kann in schrillen Tönen schwelgen und einen rhythmischen Aufruhr entfachen. Der Initiator der Konzertreihe weiß natürlich, wie viele Klischees auf der Harfe lasten und dass die Schweizer Harfenistin Nathalie Amstutz sie von diesem musikalischen Weihrauch befreien wird. Vor allem mit den Werken von Lothar Voigtländer. Schon mit seinem „Nocturne en trois Modes“ für Harfe solo entfaltet sich auf der Werkraumbühne des boat people projekt eine gewaltig austreibende Klanglandschaft der stürmischen Akkordfolgen, die in melodische Skizzen münden und in Tonfiguren, die anhaltend pulsieren und nachschwingen.

Um weiterzulesen, ist ein Abonnement oder ein Testzugang erforderlich: Hier klicken, um einen Zugang einzurichten.

Interessiert Sie dieser Artikel und Sie möchten ihn weiterlesen?

Das ist natürlich problemlos möglich. Sie können einmalig einen Testzugang einrichten, einen Tageszugang bestellen oder ein Monats- bzw. Jahresabonnement abschließen.

Wenn Sie bereits einen Zugang haben, können Sie sich hier einloggen und weiterlesen.

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.