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Deutsches Theater

Wie sie feixen und kichern. Auch in ihren schaurigen Grimassen sonnen sich die drei Schicksalsschwestern, die sich jetzt so gern Macbeth widmen wollen. Das wird ein großer Spaß, den Florian Donath, Daniel Mühe und Christoph Türkay auf der Bühne des Deutschen Theaters verkünden, auf dass er frech und böse gerät und vielleicht sogar ein bisschen bestialisch. Schließlich bleibt es ja dem schottischen Feldherrn überlassen, ob er sich von ihren Einflüsterungen bezirzen und dann auch berauschen lässt, um nach Macht und Königskrone zu gieren und nach viel blutigen Gemetzel. Da wäre ja auch noch Lady Macbeth, die ihrem immer noch schwankenden Gatten nicht nur den Königsmord schmackhaft macht. Wie eine Blutwolke bläht sich jetzt auf der leeren Bühne eine riesige rote Stoffbahn auf, die Täter, Opfer und Chronisten immer wieder umhüllt und bisweilen auch zu würgen scheint, so als ob auch unsichtbare Blutspuren ständig an ihnen haften.

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