Gandersheimer Domfestspiele

Für dieses „non, je ne regrette rien“ verweigert Edith Piaf wie so oft den Rat ihrer Freundin Marlene Dietrich, sich endlich mal zu schonen. Nein, die Gestalt, die jetzt im Nachthemd auf der Dombühne vor ihr Publikum tritt, bedauert nichts. Da ist keine Spur von Verzweiflung in der Stimme von Sylvia Heckendorn. All die schmerzhaften Tragödien in der Geschichte von Edith Piaf verblassen vor dem Bild dieser Frau, die jetzt alle ihre unbeugsamen Lebensenergien in dieses Chanson legt. Die Freundin wird ihr auch bei den letzten Kräfte zehrenden Konzerten zur Seite stehen und wie immer Haltung wahren, Stolz und Würde, so wie Miriam Schwan ihre Marlene Dietrich erneut als aufrecht wachsame und nur scheinbar unberührbare Zuhörerin erscheinen lässt.

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