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Literaturherbst

Harald Eggebrecht und Lautenist Axel Wolf im Parthenonsaal

Harald Eggebrecht ist ein gern gesehener Gast beim Göttinger Literaturherbst und das nicht nur als geschätzter Connaisseur der Musikgeschichte. Wann immer der Kritiker, Publizist und Autor der Süddeutschen Zeitung mit Musikern ins Gespräch kommt, hat seine Begeisterung ansteckende Wirkung, so auch in der Begegnung mit dem Lautenisten Axel Wolf im Parthenonsaal des Archäologischen Institutes. Vermutlich hatte dabei auch die Umgebung mit der Gipsabdrucksammlung antiker Götter und Helden inspirierende Wirkung. Denn kaum hatte Wolf die Zuhörer mit einer Komposition von Johann Hieronymus Kapsberger bezaubert, begibt sich Eggebrecht mit ihm auf eine Zeitreise in die Ur- und Frühgeschichte. Mit Vergnügen spekuliert er über die musikalischen Urlaute mit dem Sirren, das ein steinzeitlicher Jäger vernahm, wenn er an der Sehne seines Bogens zupfte. Die Zeitsprünge über die Musikkultur im Alten Ägypten oder auch die Jahrtausende währende Klangwelt Chinas führen zu den Vorfahren der Laute und der arabischen Oud, die in Spanien ihre erste Verwandlung erfuhr.

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