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Literaturherbst

Es ist ein Schicksal, das ergreift und bewegt: Acht Monate saß die deutsche Journalistin Mesale Tolu 2017 in türkischer Haft, fünfeinhalb Monate gemeinsam mit ihrem gerade einmal zweijährigen Sohn Serkan. Über ihre Zeit in Haft hat die gebürtige Ulmerin ein Buch geschrieben, das den Titel „Mein Sohn bleibt bei mir“ trägt. Es ist eine Geschichte von Gewalt, Terror und Ohnmacht, von der Brutalität und Willkür von Polizei und Justiz, dem Leben in der politischen Gefangenschaft zwischen Hoffnung, Sorge und Verzweiflung, aber auch von internationaler Solidarität und dem Kampf für Familie und Rechte, für Meinungs- und Pressefreiheit. Von dieser persönlichen und zugleich für viele weitere Schicksale stehende Geschichte berichtet Tolu in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Alten Rathauses, ein Abend, der „ebenso interessant wie bedrückend wird“, wie sie verspricht. Durch den Abend führt Sabine Hess, Professorin am Institut für Kulturanthropologie und Vorsitzende des Labors für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung.

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