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Deutsches Theater

Spielt es überhaupt eine Rolle, ob und wann Godot kommt? Vor dem luftigen Videoprospekt mit Wolkenhimmelsblau und der Aussicht auf eine weit ausufernde Allee begegnen sich Wladimir und Estragon auf ein Neues. Es gibt immer etwas, das sie beschäftigt und sei es, dass gerade die Schuhe drücken oder die Prostata schmerzt. Auch wenn sich später die Aussichten in den Videos von Moritz Hils verdunkeln, bis sich nur noch eine Baumkrone schemenhaft grau abzeichnet. Dann mag wieder ein kleines Wortgefecht fällig sein oder eine Anekdote von früher, egal wie oft sie bereits erzählt wurde. Auch ein Gedankenblitz kann die gemeinsame Zeit beflügeln. Auf der Bühne des Deutschen Theaters nehmen Samuel Becketts umtriebige Wanderer das Leben scheinbar so, wie es ist, bewegend und erschöpfend zugleich, und vielleicht sogar wie ein Denkabenteuer. Auch dazu verführt Erich Sidlers Inszenierung über ein Stück, das so viele Fragen stellt und so viele Gedankenwege öffnet.

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