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Marie-Sophie von Düring und Doris Gstach

Arien und Duette von Wolfgang Amadeus Mozart standen auf dem Programm, zu dem Marie-Sophie von Düring (Sopran) und Doris Gstach (Mezzosopran) in den Saal des Goethe-Institutes eingeladen hatten. Im Mittelpunkt stand die Oper „Le nozze di Figaro“, dazu gab es noch Arien aus „La clemenza di Tito“ und „Don Giovanni“. Meera Drude führte unterhaltsam durch den kurzweiligen Abend.

Besonders bei den Duetten merkte man, dass die beiden Sängerin bestens aufeinander eingestellt sind. Sie führten die Passagen nahezu szenisch auf, sie zwinkerten, sie neckten und sie stritten sich, dass es nur so eine Wonne war. Aber auch musikalisch war es eine Wonne: beide passten ihr Timbre einander an, die unterschiedlichen Stimmfärbungen passten wunderbar zusammen.

Anders bei den Arien: hier erklang der warme Mezzosopran von Doris Gstach, dort der etwas härtere Ansatz von Marie-Sophie von Düring. Die Arien waren dazu durchaus passend verteilt: während zum Beispiel in der Arie des Cherubino „Voi, che sapete“ eher der zarte, unschuldige Ausdruck gefragt war, ist die Arie der Gräfin „Progi amor“ wesentlich dramatischer ausgelegt.  Von Düring gestaltete diese Arie wie auch ihre anderen solistischen Nummern mit großer Kraft und einigem Vibrato. In dem sehr gut besuchten, aber eher kleineren Saal des Goethe-Institutes wäre vielleicht weniger mehr gewesen.

Dem Vergnügen hat das aber keinen Abbruch getan. Daran hatte Tatjana Selzer am Klavier ihren Anteil, die Mozarts Musik gekonnt auf den Flügel zauberte. Am Ende wollte der Beifall erst abebben, als die Sängerin noch eine Zugabe präsentierten: Das „Blumenmädchen-Duett“ von Léo Delibes – zwar nicht Mozart, aber wunderschön!

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