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Hunderte Kinder feierten Juri Tetzlaff in der Stadthalle in Göttingen. Diesen Samstag war es wieder soweit. Nach dem Erfolg des letzten Jahres gab es im Rahmen der Händel-Festspiele wieder eine Familienfassung der Festspieloper. Dabei war Juri Tetzlaff  neben den Hauptdarstellern der Oper auf der Bühne der Star für die Kinder. Bekannt als Moderator des KinderKanals moderierte und begleitete er die jungen Besucher durch das Programm.

An diesem warmen Samstag des Pfingstwochenendes füllten Familien mit ihren Kindern die Stadthalle Göttingen, um eine Oper zu sehen. Kinder und Oper passen nicht zusammen? Doch! Bei Händel 4 Kids schon. Das Kinderprogramm der Internationalen Händel-Festspiele aus Göttingen bietet jedes Jahr viele Programmpunkte während der Festspiele speziell für Kinder und ihren Familien an. So wurde an dem heutigen Familien-Tag der Festspiele eine Familienfassung der diesjährigen Festspieloper Faramondo aufgeführt.

Die eigentlich sehr verstrickte und komplizierte Handlung von drei Königen, die sich um ein Reich streiten, wurde von dem KinderKanal Moderator in einer Kurzfassung erklärt und mit Hilfe der Opernsänger durch Schauspiel und Gesang näher gebracht. Die Stadthalle diente als größere Location als Ersatz für das Deutsche Theater in dem die Originalfassung aufgeführt wird. Zwar war die Veranstaltung nicht ganz ausverkauft, doch hätte das Theater für so viele Kinder mit ihren Familien nicht ausgereicht. Dafür wurden aber durch einige echten Requisiten und Bilder aus dem Deutschen Theater im Hintergrund der Bühne die Atmosphäre der echten Aufführungsstätte übermittelt. Sogar das Festspiel Orchester unter der Leitung von Laurence Cummings begleitete die Sänger und sorgte während Tetzlaffs Moderation für die richtige Stimmung.

Der charmante Moderator ging immer wieder auf die Kinder ein und bezog sie mit in die Handlung. So fragte er oft, was sie über die einzelnen Charaktere denken und wie sie vermuten, was im Folgenden passieren könnte. Nicht nur den Inhalt der Oper hat er erzählt, sondern auch den Sängern Fragen über ihren Gesang und ihre Rolle gestellt. Emily Fons, die die Rolle des Faramondo darstellt wurde gefragt, warum sie als Frau eine Männerrolle spielt. Sie antwortete, dass es früher eine Technik gab, bei der viele Männer höher singen konnten. Da dies heute nicht mehr üblich sei, übernehmen in der heutigen Zeit oft Frauen diese Rollen. Um einen Mann als Frau am besten darzustellen erklärt sie, muss man breitbeiniger stehen, die Brust rausstrecken und das Kind etwas höher nehmen. So wirkt man auch als Frau auf der Bühne männlicher. Natürlich musste diese Pose das Publikum direkt selber einmal ausprobieren.

Die Kinder im Publikum wurden wunderbar eingebunden, zum Beispiel als sie Rosimonda trösten sollten. Sie war über den vermeintlichen Tod Faramondos tief traurig. Nachdem viele Kinder ihr Blumen überreicht hatten, verwandelte sich ihr Gesicht in ein Lächeln.

Die Stars von der großen Opernbühne zeigten sich an diesem Tag sehr publikumsnah. Sie gingen auf die Kinder ein und zeigten ihnen was in einer Oper passiert. Tetzlaff vermittelte das Geschehen auf der Bühne mit Charme und viel Freude und schaffte es, aus einer wirren Opernhandlung eine kurzweilige Geschichte werden zulassen, die von Freundschaft, einem gefährlichen Schwur, Verwechselung und Liebe handelt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, besonders wenn man am Ende den begeisterten Applaus der jungen Zuschauer hörte. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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