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Deutsches Theater

Ein assoziatives Kraftfeld für Denkräume und Emotionen

Biografische Farben und Färbungen, sie klingen nach in Franz Schuberts „Schwanengesang“. Da sind die Sehnsuchtsstimmen von früher im Bündnis mit den empfindlichen Glücksvisionen und der Furcht vor endgültigem Abschied. Sie alle spiegeln sich in den Liedern, die in den Monaten vor seinem Tod entstanden und erst postum zum Zyklus „Schwanengesang“ zusammengefasst wurden.

Auf der Bühne des Deutschen Theaters verstummen für den Moment die Worte und die Bilder, die hier assoziativ in die Begegnung mit Schuberts musikalischem Nachlass, seiner Biografie und der Geschichte eines Genforschers vordringen. Für einen intimen Dialog zwischen Geige, Bratsche, Cello und Viola über die Motive des d-Moll Streichquartetts „Der Tod und das Mädchen“. Vielleicht ist das ja bereits das Credo dieses Theaterabends und der Inszenierung von Christian Friedel, wie sie in den Fragen an das Leben und den Tod auf die Fantasie vertraut und auf diese musikalischen Echos, in denen schon Zeitgenossen Schuberts „in Musik gekleidete Gedanken“ erkannt hatten.

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