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Konzert mit dem PetriChor Weende unter Antonius Adamske

Am Samstag, den 26. Oktober um 17:00 Uhr strömten viele Menschen in Petrikirche Weende, um sich Mendelssohns „Lauda Sion“ des PetriChors Weende anzuhören. Auf dem Programm standen weiterhin die "Missa Brevis" von Mozart und das "Siegried-Idyll" von Wagner. Mit der Auswahl der Werke wurden drei  recht unterschiedliche Kompositionsstile zusammengesetzt, was einen auf den Ablauf gespannt machte.

Die Platzverhältnisse sind in der Petrikirche für Chor und Orchester kompliziert, weshalb die Chormitglieder teilweise etwas vereinzelt standen. Das hat dem Klang allerdings keinen Nachteil verschafft. Einige Zuhörer, die auf der Empore saßen, mussten allerdings aufstehen, um die Mitwirkenden wie zum Beispiel die Sopranisten Johanna Neß sehen zu können.

Der Chor begann mit der „Missa Brevis“ KV 49 von Wolfgang Amadeus Mozart, die er in jungen Jahren wohl unter der Mithilfe seines Vaters Leopold Mozart komponiert hat. Dieses Werk bereitete an wenigen Stellen den Sängerinnen und Sängern offenbar etwas Schwierigkeiten, denn die Intonation war nicht immer ganz sauber.

Das Hauptwerk, Felix Mendelssohn Bartholdys „Lauda Sion“, bildete den Höhepunkt des Konzerts. Es ist eigentlich eine Sequenz, die für das Fronleichnamsfest komponiert wurde. An diesem schönen Samstagnachmittag störte sich aber niemand daran, dass es vor Fronleichnam aufgeführt wurde. Die Solistin Johanna Neß überzeugte mit ihrem klaren Sopran. Die Dynamik in dem Stück wurde sehr schön umgesetzt, der Chor reagierte dabei aufmerksam auf die Angaben des Dirigenten Antonius Adamske.

Als eine Art Zwischenspiel diente das Orchesterwerk „Siegfried Idyll“ WWV 103 von Richard Wagner, das mit seinen weichen, schönen Klängen die andächtige Stimmung in der Kirche nicht unterbrochen hat. Dieses Werk hält einige Tücken bereit, die dem Orchester leider an manchen Stellen Probleme bereitet hatte. Alles in allem konnte man sich dennoch entspannt zurücklehnen und den eher ungewöhnlichen und romantisch anmutenden Wagner-Klängen lauschen. Wagner hat dieses Werk für seine Frau Cosima komponiert, was womöglich der Grund für die eher ruhigen und weichen Klänge sein mag.

Das abwechslungsreiche Programm ließ das Konzert sehr kurzweilig erscheinen. Das Publikum spendete dem durchaus gelungenen Konzert langen Applaus.

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