Junges Theater

Auf dem Tisch surrt eine kleine Lok im Kreis. Ganz in sich versunken scheint die Gestalt, die der Tonspur hinterher lauscht und ihre Umgebung keines Blickes würdigt. An der matt lilafarbigen Bühnenwand wachen die gerahmten Familienmotive wie eine Ahnengalerie aus den Gründerjahren des 20. Jahrhunderts über den Raum. Sie haben keinen Erinnerungswert – wie so Vieles, was die Hauptfigur in Florian Zellers verstörendem Portrait „Vater“ auf der Bühne des Jungen Theaters verwirrt, bevor es endgültig verblasst.

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