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Szenenwechsel extra

Lesungen am 22. und 23. Januar

Über die Verbrechen des NS-Hauptsturmführers Artur Wilke wurde in seinem Heimatdorf nicht gesprochen. Auch nach seiner Verurteilung als Massenmörder kursierte über den Volksschullehrer in Stederdorf bei Peine zunächst nur das Gerücht, er sei wegen Bigamie verhaftet worden.

Dem Schweigen über den Täter und dem Verschweigen seiner Verbrechen widmet sich Jürgen Gückel in seinem Buch „Klassenfoto mit Massenmörder“, das im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag erschienen ist. Der frühere Göttinger Tageblattjournalist und Gerichtsreporter reflektiert dabei auch seine Erinnerungsarbeit und wie sich die dörfliche Nachkriegsgesellschaft den historischen Fakten verweigerte.

Über seine Recherchen berichtet er am 22.Januar um 19 Uhr in der Duderstädter Buchhandlung Mecke. Eine weitere Lesung ist für den 23. Januar um 19 Uhr im Rosdorfer Gemeindezentrum geplant.

Tina Fibiger hat mit Jürgen Gückel über seine politische Chronik „Klassenfoto mit Massenmörder“ und das Doppelleben des Artur Wilke gesprochen.

Hören Sie eine Kostprobe aus dem Buch:

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